Berufliche Einsatzbereiche der Eutonie Gerda Alexander – Abschlussarbeiten Zertifikat Eutonie-Pädagogik 2019

Zertifizierte Eutonie-Pädagoginnen der Gerda-Alexander-Schule Kenzingen 2019, links Gerda Büker (Ausbildungsteam), rechts Barbara Seitz (Ausbildungsleiterin)Im Rahmen der pädagogischen Eutonie-Ausbildung geben die Absolventen externe Eutonie-Kurse. In Protokollen beschreiben sie ihre Vorbereitung und Durchführung der Eutonie-Stunden und ihre eigenen nachträglichen Reflektionen.

Auszüge aus den Protokollen mit Kommentaren der Prüfungsjury weisen schon auf den späteren professionellen Einsatz hin.

Das Bild zeigt die zertifizierten Eutonie-Pädagoginnen 2019, links Gerda Büker (Ausbildungsteam), rechts Barbara Seitz (Ausbildungsleitung).

1. Gruppe mit psychisch Erkrankten

Auszug aus der Abschlussarbeit:

Die Eutonie interessiert mich, da sie eine ganzheitliche Methode ist, mit der Körper - Seele - Geist angesprochen werden können. Der Körper drückt die seelischen Gegebenheiten aus und zeigt diese auf. Somit können durch die Arbeit am Körper nicht nur körperliche Belange, sondern auch die emotionale und seelische Situation beeinflusst werden.

Dies ist für mich eine wesentliche Sache. In meinem Beruf als Pflegefachfrau kann ich immer wieder feststellen und erleben, wie eng Körper und Seele miteinander verknüpft sind. Die Eutoniepädagogik ist zudem eine Methode, die Menschen zur Selbstständigkeit führt und ihnen die Verantwortung für sich selbst bewusst macht. Es ist jedem Einzelnen überlassen, wie intensiv er daran arbeiten will. Das ist ein weiterer wichtiger Aspekt.

Es ist mir bewusst, dass die Arbeit mit Menschen mit psychischen Problemen für mich als Auszubildende eine große Herausforderung darstellt. Mein Mann ist Psychiater und Psychotherapeut. Er arbeitet auch in diesem Sinne. Dadurch ergab es sich, dass ich die erste Gruppe in der Eutonie-Ausbildung mit psychisch Erkrankten aus der Praxis meines Mannes begann. Er ist Teilnehmer dieser Gruppe und kann somit allfällig auftretende Probleme im seelischen Bereich auffangen und bearbeiten. Es ist für seine Klienten in Ordnung, dass er auch an der Gruppe teilnimmt.

Auszug aus dem Kommentar der Jury:

Die Absolventin zeigt ein gutes Verständnis für das Wesentliche der Eutonie-Methode und den Mut, diesen Unterricht auch für schwierige Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu geben. Ihre Vorbereitungen und nachträglichen Reflektionen führen zu sinnvollen Erkenntnissen und zeigen durch mutige und konstruktive Selbstkritik eine große Bereitschaft für das eigene Lernen aus Erfahrung.

Die Anleitungen sind sorgfältig, vielseitig und aufbauend. Mit einen sinnvollen Einsatz von Widerstand führt sie die Anwesenden zur Entdeckung der eigenen Kraft, der inneren und äußeren Aufrichtung und damit zu mehr Selbstbewusstsein. Schwierigen Situationen begegnet sie mit Gelassenheit. Außerdem gibt sie Gelegenheit und Zeit, sich zu äußern und selbst zu entscheiden zur aktiven Teilnahme oder zum Rückzug.

2. Mode, Design, Gestaltung

Auszug aus der Abschlussarbeit:

Einleitung – Warum Körperarbeit?                                                                         

Mit meiner Weiterbildung zur Eutonie-Pädagogin (2017 - 2019) bin ich meinem Bedürfnis gefolgt, mehr über die vielschichtige Einbettung des gesunden Körpers in seine unmittelbare, alltägliche Umwelt zu lernen. Der endliche Körper enthält das Unendliche, das weder Seele noch Geist ist: die Entwicklung des Körpers selbst. Er enthält damit, was es anschließend zu entfalten gilt. Der Körper ist unsere unmittelbare Realität, Wohnung unseres Geistes und unseres Selbst.

Er ist eine Einheit, die sich an der Schnittstelle zur Außenwelt nur schwer verteidigen lässt. Der Körper kann auf seine Art und Weise sprechen, denken, träumen und emotionale Reaktionen auslösen. Der Körper spürt unablässig!

Er spürt Kleiderhäute, Feinstoffliches, Gras, Steine, Metall, Hasenfutter sowie in der Körperarbeit verwendeten Materialien, wie zum Beispiel ein Holzei, einen Bambusstab oder ein Seidenfoulard. Folgende Fragen leiten mich bei meiner Auseinandersetzung mit dem theoretischen Wissen und den praktischen Techniken, die ich im Rahmen meiner Weiterbildung erlernt habe: Wie sind wir über unseren Körper mit der Welt in Berührung? Welche Formen des Kontaktes lassen wir zu? Wie wirkt sich Körperarbeit nach Gerda Alexander auf kreative Prozesse aus? Welchen Einfluss hat das eigene Körperverständnis auf das Verständnis von Mode-Design? Wie lassen sich Körperarbeitstechniken nach Gerda Alexander zur Etablierung eines ganzheitlichen Designansatzes in die Lehre (Bachelor und Master) am Institut Mode-Design HGK FHNW in Basel integrieren? Mein persönliches Ziel ist es, mit meinem neu erlernten Knowhow Studierende anzuleiten und zu begleiten, ihren individuellen Körper jenseits konventioneller und tradierter Schönheitsnormen vertieft kennen und schätzen zu lernen und dadurch letztlich schöpferische Mode-Experimente anzuregen und neue Entwurfsmethoden in die Curricula einzuführen. Den Rahmen für dieses, von mir als Form der ästhetischen Selbstsorge erachtetes Vorgehen bildet zukünftig die «ARENA». Hierbei handelt es sich um eine neu initiierte Plattform des Instituts Mode-Design, die experimentellen, interdisziplinären und performativen Veranstaltungen im Kontext einer Praxis basierten Forschung Raum gibt und bei denen der Mensch als Ereignis im Zentrum steht.

Auszug aus dem Kommentar der Jury:

Die Absolventin integriert die Eutonie-Methode in ihren Beruf – in ihre „Berufung“. Damit kreiert sie ein ganz neues Fach, es könnte heißen: Entfaltungsmöglichkeiten der kreativen Gestaltung im Spielraum der Eutonie G. A.

Ihre Reflektionen zeigen eine große Bereitschaft, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. In ihre Abschlussarbeit bringt sie interessante Aphorismen zur Eutonie-Pädagogik ein.

  • Sich Gedanken machen und planen, um auf dieser Basis die Freiheit zu haben,
  • spontan auf die TN einzugehen.
  • Planung ist so wichtig wie das Material, sie gibt Sicherheit, Sicherheit gibt Freiheit.
  • Lernen und Lehren geschieht im Wechsel und wird zu einem  gegenseitigen Geben und Nehmen: Dialogischer Unterricht.
  • Die freie und gestaltete Bewegung und das Modellieren mit Ton im Eutonie-Unterricht benutzt sie als Beispiele für ihre Erkenntnis:

Zur künstlerischen Gestaltung gehört Entscheidungsfähigkeit.

3. Ambulantes Kinderhospiz

Auszug aus der Abschlussarbeit:

Seit 2004 betreut die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München Familien mit unheilbar kranken und lebensbedrohlich schwersterkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in München und ganz Bayern. Weiterhin werden lebensverkürzend schwererkrankte Eltern mit minderjährigen Kindern von der Stiftung betreut. Dabei wird das multiprofessionelle Team aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Krankenschwestern und Therapeuten von über 200 qualifizierten Ehrenamtlichen in den Bereichen Krisenintervention, Familienbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt (www.kinderhospiz-muenchen.de, 2019)

Für die Leitung der Teilhabeorientierten Nachsorge (TN) und Prävention war es für mich von Interesse zu erfahren, ob die Eutonie eine Möglichkeit darstellt, um pflegenden Angehörigen psycho-physische Unterstützung zu bieten. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher auch mit der Wirkung und Bedeutung körpertherapeutischer Angebote im Rahmen der Teilhabeorientierten Nachsorge und Prävention. Das Ziel war, die subjektive Sichtweise der Teilnehmer zu ermitteln, um eine Aussage über die Wirkung der Eutonie zu erhalten und mir eine Übersicht über ein weiteres Angebot im Bereich Teilhabeorientierte Nachsorge und Prävention zu verschaffen.

Auszug aus dem Kommentar der Jury:

Diese Arbeit zeigt deutlich eine große berufliche Erfahrung im Bereich der Körperarbeit. Die Absolventin setzt die verschiedenen pädagogischen Vorgehensweisen entsprechend der unterschiedlichen Unterrichtssituation professionell und einfühlsam ein.

Ihre Fähigkeit zur Integration der von ihr erlernten und eingesetzten Verfahren zeigt ein gutes Bewusstsein für die besonderen Qualitäten der verschiedenen Methoden. Damit gibt sie ihren Anleitungen und sich selbst die Freiheit, kreativ in diesem Tätigkeitsbereich zu wirken. Ihre eigene Erfahrung setzt sie um und erkennt: Kreativität ist erforderlich für die Einstellung auf die Teilnehmenden und auf die jeweilige Situation im Unterricht.

  • Erster Schritt: Tonusadaption – Was kommt mir entgegen? Was kann ich mitfühlen.
  • Zweiter Schritt: Neutralität – Wie reagiere ich als professionelle Eutonie-Pädagogin?

4. Pädagogische Vermittlung der Eutonie Gerda Alexander

Auszug aus der Abschlussarbeit:

Meine Motivation ist es, den Teilnehmer/innen in den Kursen die Möglichkeit aufzuzeigen, ihren Körper mittels der Eutonie-Methode von den Füssen bis zum Kopf bewusst wahrzunehmen. Das erlernte Übungsmaterial gibt mir Struktur und Sicherheit in der Unterrichtsplanung. Die Herausforderung ist nun, die Eutonie-Prinzipien klar und deutlich formuliert anzuleiten Dabei konzentriere ich mich in diesen Stunden hauptsächlich auf die Prinzipien Berührung, Kontakt und Transport.

Das Ankommen auf der Unterlage und das „In Berührung kommen“ mit einem Material ist meine Einleitung. Dann gehe ich in die ausgewählte Bewegungsfolge über. In jeder Übungsstunde wird ein Eutonie-Prinzip hervorgehoben und körperliche Strukturen und Zusammenhänge erfahrbar gemacht. Die Pausen und das Nachspüren dienen der Verinnerlichung des körperlich Wahrgenommenen. Am Ende der Kursstunde kommen alle zu einer Austauschrunde zusammen mit der Gelegenheit, Rückmeldungen über ihr körperliches Empfinden vor, während  und nach der Eutonie-Stunden zu geben.

Ein Fragebogen wurde nach der letzten Stunde verteilt und ausgefüllt. Er gibt einen interessanten Einblick in die Erfahrungen der Kursteilnehmer/innen.

Auszug aus dem Kommentar der Jury:

Die Einleitung des Protokolls beginnt mit einer Planung und Durchführung, die eine sehr gute „eutonische Einstimmung“ auf die Arbeit ist. Sie zeigt ein professionelles Verständnis für die Eutonie-Methode und die Begabung, diese pädagogisch einzusetzen. Die im Fachbereich gelernte Theorie von Methodik und Didaktik wird praktisch eingesetzt.

Die Spürarbeit ist sorgfältig, einfühlsam und lädt ein, sich darauf einzulassen.

Die Anleitungen sind pädagogisch und psychologisch klug, zum Beispiel die Aufforderung „Entscheiden Sie sich …“ Damit wird an die Eigenständigkeit und Eigenverantwortung der Teilnehmer appelliert, ohne diese direkt anzusprechen. Die Teilnehmer/innen bekommen Anleitungen zu einem aufmerksamen Spüren und genug Zeit und Raum, um sich ihrer Erfahrungen bewusst zu werden. Die Ansagen sind vielseitig und differenziert, dabei klar und verständlich, die Eutonie-Prinzipien sind gut in die Bewegungen integriert. Sie werden eingesetzt, um durch sie in Bewegung zu kommen. Die Sensibilität wird angesprochen und angeregt. Beispiel: Umgang mit dem Weg von Berührung und Druck in den Körperinnenraum zum Kontakt in den Außenraum, innehalten und sich einlassen.

  • Die Absolventin nimmt die Teilnehmenden wahr und stellt sich auf sie ein.
  • Die Ausgabe der Fragebögen an alle am Ende des Kurses ist ein mutiger, aber wichtiger Schritt: Feedback für die Leiterin und eine Aufforderung an die Teilnehmer/innen zur eigenen Reflektion.
  • Die Arbeit entspricht dem Anspruch an Professionalität und den Anforderungen des Curriculum der Ausbildung für Eutonie-Pädagogik. Darüber hinaus zeigt die Absolventin menschliches Einfühlungsvermögen durch Tonusadaption.

5. Umgang mit Schmerz – Veränderung erleben   

Auszug aus der Abschlussarbeit:

Bevor ich die Eutonie-Methode kennen lernte, war Schmerz mein täglicher Begleiter. Auch heute noch kenne ich Schmerzen allzu gut, aber sie sind seltener geworden und ihre Intensität hat nachgelassen – und dies hat mich aus meiner Hoffnungslosigkeit herausgeholt. Das Buch „Bewusst mit dem Körper leben – Spannungsausgleich durch Eutonie“ von Mariann Kjellrup (1981) kam in meine Hände. Das war genau, was mir fehlte: „Spannungsausgleich“.  … Auf der Website der Isolde-Richter-Schule in Kenzingen fand ich das Webinar-Angebot von Barbara Seitz und nahm daran teil. Nach dem dritten Webinar war mir klar, dass ich an der Eutonie-Ausbildung teilnehmen wollte. Ich war fasziniert von der Freiheit, die ich als Teilnehmende hatte. Es gab kein „falsch“, ich konnte nach meinen Möglichkeiten üben. Ich war entspannt, ja fast schon erlöst durch diese Freiheit und gleichzeitig dem Getragen-werden von der Stimme und den Anleitungen.

Die Rückmeldungen meines Umfeldes taten ihr Übriges dazu: „Was hast Du gemacht? Du siehst heute so glücklich und gelöst aus.“ Das Beste war der überraschte Ausruf meines Mannes: „So ein entspanntes Gesicht habe ich schon lange nicht mehr gesehen.“ 

Nachdem ich verschiedenen Personen in meinem Bekanntenkreise erzählt hatte, dass ich im Rahmen meiner Ausbildung zur Eutonie-Pädagogin eine Übungsserie von 6 Eutonie-Einheiten anbiete, bildete sich eine kleine Gruppe, die Interesse hatte, Eutonie selbst zu erleben. Alle hatten die Beschwerden der Menschen, die eine vorwiegend sitzende Tätigkeit ausüben. Heute ist diese Gruppe von der Wirkung der Eutonie-Methode positiv überrascht und angetan. Allen hat die Vielfalt und die neuen Möglichkeiten gefallen, etwas Gutes für sich zu tun. Was die Eutonie in mir und für meine Weiterentwicklung bewirkt hat, hat für mich einen unschätzbaren Wert.

Auszug aus dem Kommentar der Jury:

Die Absolventin zeigt in ihrer Arbeit ein tiefes Verständnis für die Eutonie Gerda Alexander und ihre methodische Anwendung. Dazu hilft ihr die selbst erfahrene Veränderung von Schmerz und Hoffnungslosigkeit durch die Eutonie-Methode.

In ihrem praktischen Eutonie-Unterricht widmet sie sich mit Präsenz den Teilnehmenden. Die Anleitungen sind nicht nur eine einfache Abfolge von Bewegungen, sondern gelten den Anwesenden, denen sie sich sehr persönlich mit einem bewussten Kontakt zuwendet. Sie führen zur Wahrnehmung der körperlichen Prozesse und ihrer ganzheitlichen Auswirkungen. Berührung im Umgang mit Materialien geschieht sorgfältig auf vielfältige und sehr kreative Weise. Dieses Eutonie-Prinzip durchzieht sinnvoll alle beschriebenen Unterrichtseinheiten. Die Absolventin führt die Menschen zu sich selbst, Sie gibt ihnen Zeit, bei sich selbst anzukommen und sich in ihrer Beziehung zu den Materialien zu erleben. Der praktische Einsatz der Prinzipien Berührung – Kontakt fördert den Kontakt zur Umwelt und die soziale Kompetenz.

6. Unterrichten im Freundeskreis

Auszug aus der Abschlussarbeit:

Die Eutonie-Stunden führte ich zuhause in meinem Wintergarten durch, da eine öffentliche Einrichtung mir als Privatperson nicht zur Verfügung stand. Platzbedingt konnte ich allerdings nur maximal vier Personen annehmen. Der erste Kurs startete bereits im März 2018. Da ich terminlich allen Teilnehmern gerecht werden wollte, unterrichtete ich im Schnitt alle 14 Tage eine Unterrichtseinheit. Zu meiner Freude ergab sich ab August 2018 noch ein weiterer Kurs mit drei Teilnehmern, der ebenfalls 14-tägig stattfand.

Diese sehr privaten Unterrichtssituationen habe ich nur mit Personen aus meinem Bekanntenkreis durchgeführt. Mir ist bewusst, dass dies ein sehr geschützter Rahmen ist und in einer größeren Gruppe mit fremden Teilnehmern ganz andere Schwierigkeiten auftauchen werden. Aber auch von der einen oder anderen Freundin bekam ich ein ehrliches Feedback zu meiner Person und dem Unterricht, was sehr hilfreich war.

Auszug aus dem Kommentar der Jury:

Eine sehr detaillierte Aufzeichnung der funktionalen Bewegungsabläufe, sinnvoller Aufbau der Stunden, klare, detaillierte Anleitungen. Die Absolventin begegnet den Teilnehmenden mit wacher Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen. Ihre gute Selbstreflektion und Fähigkeit zur Selbstkritik, z. B. „zu schnelle Anleitung“ führen zum Lernen aus Erfahrung.

Daneben zeigt sie ihre Fähigkeit zur Freude am guten Gelingen.

Erkenntnisfähigkeit zeigt sich durch Selbstreflektion:

  • Gelingt die Stunde durch gute Übungen oder durch das Verständnis für einzelne TN?
  • Spürverantwortung abgeben und das zulassen, was kommt.
  • Das eigene Zulassen erlaubt auch den Teilnehmer/Innen das eigene Zulassen.
  • Die Wortwahl bestimmt die Qualität: Sie kann zu einem mechanischen Bewegungsablauf oder zu einem inneren Spüren und Loslassen führen.
  • Eine runde Stunde entsteht, wenn die TN wahrgenommen werden und selbst spüren, dass auf sie eingegangen wird. Wesentliches der Eutonie wurde erkannt.

Die Absolventin öffnet den von ihr am Anfang erwähnten geschützten Rahmen: Sie gibt den mit ihr befreundeten Teilnehmenden Raum und Mut zur offenen Meinungsäußerung.