In 6 Schritten zum Zertifikat Eutonie-Therapie

Ausbildung - Was lerne ich?

Vermittlung der Gesetzmäßigkeiten des Körpers und seiner Bewegung

Die Eutonie-Pädagogik bildet die Basis für Qualität der Eutonie-Therapie.
Die dort vermittelten Eutonie-Prinzipien sowie die erworbenen Kenntnisse in Anatomie und Neurologie werden in der Therapieausbildung vertieft und praktisch eingesetzt. Die verbale Vermittlung der Methode wird ergänzt durch die manuelle Vermittlung.

Sie erlernen die Umsetzung der Pädagogik in die therapeutische Einzelarbeit: Ein Erleben des Körpers in Aktivität und Passivität.

Zeitraum und Kosten

Die 6 Module dieser Ausbildung werden (berufsbegleitend) in 2 Jahren angeboten. Während der Ausbildung können Elemente der Eutonie-Therapie bereits in die eigene Berufstätigkeit integriert werden.

Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Ausbildungsgang ist das Zertifikat Eutonie-Pädagogik.

  • Präsenzzeit gesamt: 450 UE – aus wichtigen privaten oder beruflichen Gründen wird eine 20% ige Fehlzeit toleriert.
  • Eigenarbeit: 250 - 350 Stunden – Vertiefung Anatomie und Neurologie; Umsetzung der Pädagogik in die therapeutische Einzelarbeit

Kosten: 6.500 € inklusive der Orientierungsphase

Flyer zum Download

Module/Termine

Modul 7

  • 26.10. - 02.11.2019 – Orientierungsseminar
  • 10.01. - 12.01.2020 – Wochenende

Modul 8

  • 22.02. - 29.02.2020 – Wochenseminar
  • 17.04. - 19.04.2020 – Wochenende

Modul 9

  • 23.05. - 30.05.2020 – Wochenende lang
  • 10.07. - 12.07.2020 – Wochenende

Modul 10

  • 05.09. - 12.09.2020 – Wochenseminar
  • 12.11. - 15.11.2020 – Wochenende lang

Modul 11

  • 13.02. - 20.02.2021 – Wochenseminar
  • 08.04. - 11.04.2021 – Wochenende lang

Modul 12

  • 29.05. - 05.06.2021 – Abschluss-Woche – Zertifizierung

Ausbildungsort

Gerda-Alexander-Schule, Offenburger Str. 25 (Alte Fabrik), 79341 Kenzingen bei Freiburg

Leitung

Barbara Seitz, Gerda Büker
Gastdozent: Dr. Ellis Huber

Wir sind gerne bereit, Ihre Fragen zur Ausbildung persönlich zu beantworten. Nehmen Sie Kontakt auf: Barbara Seitz, Tel: 07644 923702, E-Mail: info@eutonie-ausbildung.de

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Module

Ständige Themen, graduell aufbauend, sind: Von der verbalen zur manuellen Vermittlung der Eutonie, Neurologie: Somato-psychische Wechselwirkungen erkennen und verstehen

Theorie
Einführung in Praxis und Theorie: Übertragung: verbaler, tonischer Transfer der E.- Pädagogik in manuellen, tonischen Transfer der E.-Therapie.

Eutonie-Prinzipien
Neutralität: Tonisches Aufnehmen und Reagieren, Berührung – Kontakt

Passivität - Aktivität
Gelenke und Tonus: Füße – Beine – Becken

Kontrollposition
Wiederholung der Anatomie: Struktur und Funktion. Manuelle Hilfen geben

Aufgaben
Entwicklung einer Therapie-Sequenz aus einer pädagogischen Sequenz Demonstration, Üben zu zweit mit verbalem Austausch: Reflexion, Referat

Kreativität
Bewegungsimprovisationen zum Thema Tonus, Funktion sichtbar machen

Schwerpunkt
Tonischer Dialog durch Berührung und Kontakt

Seminarwoche
Pädagogik: Wiederholungen Übertragung der Prinzipien in sensomotor. Berührung, funktionale Intervention. Fragebogen/Testfragen

Eigenstudium
- Handwerksbuch Teil 2,
- Handouts studieren

Aufbauwochenende
Offene Fragen klären
Einführung „Handbuch…“
D. Juhan, Referate planen
(mündlich und schriftlich)

Eigenstudium
- Literaturstudium

Theorie

Eutonie und neurologische Grundlagen: Sensomotorik

Eutonie-Prinzipien

Fortsetzung und Vertiefung der Eutonie-Therapie: Berührung, Passive Bewegung - Kontakt, manueller Transfer, tonischer Dialog.
Neu: Transport und Vibration

Anatomie
Struktur und Funktion: Beine – Becken – WS

Kontrollposition
Fuß-Knie-Hüftgelenke: Rotation, Kontr.-P. 4, 5, 6, in der Therapie

Aufgaben
Zu Zweit eine kurze Anleitungen vorbereiten und durchführen.
Reflexion: Manuelle Umsetzung. Literaturstudium mit Referaten

Kreativität
Bewegungsimprovisationen zu zweit und allein: Eutonie-Prinzipien
in der Bewegung sichtbar machen. Modelagen: Das eigene Körpergefühl.

Schwerpunkt
Knochenbewusstsein (Ich-Bewusstsein), Kontakt (soziales Bewusstsein).
Was bedeutet „Dialog“?

Seminarwoche
Einführung neuer Techniken
Demonstrationen, Üben zu zweit, method. Diagnostik, Referate, Studien
Fragebogen/Testfragen

Eigenstudium
- Handouts studieren
- Referate, Themen für TN

Aufbauwochenende
Offene Fragen klären
Referate halten, diskutieren

Eigenstudium
- Externe Behandlungen mit Protokollführung/Reflektion - Literatur

- Schriftliches Beispiel: Funktionalität und Eutonie-Prinzipien in der Therapie

Theorie
Eutonie und neurologische Grundlagen: Bewegungsentwicklung

Eutonie-Prinzipien
Wiederholungen. Neu: Raum, Intention

Anatomie
Schultergürtel – Arme – Hände

Kontrollposition
Rotation Schulter- Arm, Kontroll-Position Kandelaber, mit Transfer in die Therapie

Aufgaben
Pädagogische Anleitungen führen zur Therapie: zu zweit vorbereiten und durchführen. Reflexion und Feedback, externe Klienten behandeln, Protokoll, Referat halten

Kreativität
Modellieren: ein Gefäß – Raum, Stimme, Sprache, Kontakt: Kurzer Satz, variable Betonung und Stimmstärke
Von der Bewegungsimprovisationen zur Form: Eutonie-Prinzipien sichtbar machen, mit Partner

Schwerpunkt
Feedback geben und annehmen – im Dialog sein: Tonischer Dialog

Seminarwoche
Einführung neuer Behandlungstechniken
Demonstrationen, Üben zu zweit, method. Diagnostik
Referate halten, diskutieren
Fragebogen/Testfragen

Eigenstudium
- Vorbereitung: Austausch zu Themen der Abschlussarbeit
- Handouts studieren

Aufbauwochenende
Offene Fragen klären,
Wiederholungen
Referate halten, diskutieren

Eigenstudium
- Externe Behandlungen mit Protokollführung/Reflektion
- Grundkonzept der schriftl.

Abschlussarbeit erstellen.

Theorie
Nervensystem - Tonusregulierung, Texte s. Literaturverzeichnis

Eutonie-Prinzipien
Schwingen, Aufbau und Kombination der Prinzipien

natomie
Wirbelsäule, Brustkorb, Atmung: reflektorische Atmung -manuelle Stimulierung

Kontrollpositionen
Vorbereitung von WS/Rippen zur Beugung und zur Torsion, K.-Pos. 10, 11

Kreativität
Sequenz der K.-Pos. in Gruppen, Tonusadaption. Sprache: Ansage - Tonus

Aufgabe
Bewegungsimprovisation (integriert in den Unterricht). Form gestalten zu dritt, Referat

Schwerpunkte
Diagnostik, Behandlungssequenz entwickeln

Seminarwoche
Behandlungstechniken, Demonstrationen, Referate, Üben zu dritt: Therapeut – Klient -Beobachter: Austausch, Fragebogen/Testfragen

Eigenstudium
- Ausarbeitung der Abschlussarbeit
- Handouts studieren

Aufbauwochenende
Offene Fragen klären

Eigenstudium
- Behandlungen/Protokolle

Theorie
Neurologie: Schmerz, Muster erkennen und auflösen

Eutonie-Prinzipien
Schwingen in der Therapie: Transport

Anatomie
Wirbelsäule – Kopf, gesamter Transportweg

Kontrollposition
WS beugen: dorsal dehnen, ventral lösen, K.-Pos. 8a, 8b, Kombination der Kontrollposition gestalten, Tonusadaption

Kreativität
Stimme und Sprache, Text. Eutonie erklären: Einer Person, einer Gruppe.
Von der Improvisation zur Studie in kleinen Gruppen und allein:
Prinzipien sichtbar machen.
Körperbildtest: Meine gefühlte Gestalt

Schwerpunkt
Eigenständig Therapie - Sequenzen entwickeln, verbale Begleitung anwenden und reflektieren.

Resilienz: Widerstand – wieder stehen

Seminarwoche
Referate halten, diskutieren
Behandlungstechniken,
Demonstrationen, Üben zu dritt: Therapeut – Klient –Beobachter mit Austausch Referate
Methodische Diagnostik
Fragebogen/Testfragen

Eigenstudium
- Abschlussarbeit beenden
- Handouts studieren

Aufbauwochenende
Offene Fragen klären

 

Eigenstudium:

- Abschlussarbeit vorlegen

- Vorbereitung für das

Abschluss-Kolloquium

Theorie
Wiederholungen nach Bedarf, Eutonie und Diagnostik

Kreativität
Studien zeigen und erleben als Tonustransfer
Therapie-Sequenzen zeigen und erleben als Tonustransfer

Examen
Kolloquium - Zusammenschau:
Schriftliche Abschlussarbeit
Eutonie-Pädagogik -Therapie - Bewegungsgestaltung
Behandlungen externer Prüfer: Behandlungen aktiv und passiv
Gespräch mit der Prüfungsleitung, jeweils zwei TeilnehmerInnen:
Die Methode E.-G.-A. für mich und die Bereiche Gesundheit und Soziales
Feedback, Austausch und Ausblick.

WE Modul 12:

Abschluss mit Zertifikat:

Eutonie-Pädagogik, Eutonie-Therapie und Bewegungsgestaltung
Eutonie- Wunschprogramm für die Ausbildungsgruppe: Austausch, freie Bewegung und Studien, miteinander den Unterricht gestalten.
Zukunft: Eigene Berufsgestaltung, Kooperationen, Mitarbeit im DEBEGA

Zertifikatüberreichung

Seminarwoche
Studien zeigen, Austausch.
Prüfung: Therapie aktiv-passiv.
Berufsgründung, rechtliche Fragen und Kooperationen.
Offene Fragen klären.
Fragebogen/Testfragen. Abschlussarbeit vorlegen.

Eigenstudium
- Bewegungsstudien Abschluss-Kolloquium
- Abschlusskolloquium vorbereiten

Abschlusswochenende

Kolloquium mit dem Prüfungsgremium:
„Die Methode E.-G.-A. für mich und für die Bereiche Gesundheit und Soziales.“