In 6 Schritten zum Zertifikat Eutonie-Pädagogik

Für die Teilnahme sind Erfahrungen in Methoden für Körperbewusstsein erwünscht. Vorbereitende Kurse (offen für alle, die an Eutonie interessiert sind): Termine, Kosten, Anmeldung

Zeitaufwand und Kosten

6 Module à ein Wochenseminar mit 60 U.-Stunden und ein Wochenende mit 15 U.-Stunden
Gesamt 450 U.-Stunden
Kosten: 700 € für das Orientierungsseminar, der Restbetrag von 5.800 € wird in 20 Monatsraten von 290 € gezahlt. Gesamtkosten 6.500,- €

Ausbildungsort

Alte Fabrik, Offenburger Str. 25, 79341 Kenzingen bei Freiburg (Das Bild zeigt den Seminarraum.)

Alte Fabrik Kenzingen Ausbildungsraum

Leitung der Ausbildung

Barbara Seitz
Mitarbeit: Gerda Büker
Gastdozent: Dr. Ellis Huber

Termine

Module (Zeitplan)

Wochenenden: Beginn Freitag 18:00, Samstag 09:00 - 18:30 und Sonntag 09:00 - 12:00
Wochenseminare: Beginn Samstags 10:00, täglich 09:00 - 18:00, zwei freie Nachmittage

  1. Modul: Wochenseminar 28.10. - 04.11.2017, Wochenende 05.01. - 07.01.2018
  2. Modul: Wochenseminar 10.02. - 17.02.2018, Wochenende 13.04. - 15.04.2018
  3. Modul: Wochenseminar 26.05. - 02.06.2018, Wochenende 13.07. - 15.07.2018
  4. Modul: Wochenende 07.09. – 09.09.2018, Wochenseminar 27.10. – 03.11.2018
  5. Modul: Wochenende 04.01. – 06.01.2019, Wochenseminar 16.02. – 23.02.2019
  6. Modul: Wochenende 05.04. – 07.04.2019, Wochenseminar/Zertifizierung 15.06. – 22.06.2019

Abschlussexamen mit Zertifikat: Juni 2019

Mehr Information im Flyer zum Download (PDF)

Lesen Sie hier über die Zertifizierten 2015 und über deren Erfahrungen in der Ausbildung.

Wir sind gerne bereit, Ihre Fragen zur Ausbildung persönlich zu beantworten. Nehmen Sie Kontakt auf: Tel. 07644 - 5589245, E-Mail: info@eutonie-ausbildung.de

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Module (Inhalte)

Ständige Themen, graduell aufbauend, sind: Eutonie-Prinzipien, Methodik-Didaktik, funktionelle Anatomie, Kontrollpositionen, Psychosomatische Wechselwirkungen in der Praxis.

Theorie
Die 3 Grundthemen der Methode (humanistische Basis), Text s. Lit.-Verz.

Eutonie-Prinzipien
Berührung, Innenraum, Kontakt, Transport

Anatomie
Die Funktion bildet die Struktur: Füße - Beine, Transport

Kontrollpositionen:
Kontrolle der Fußgelenke, Kontroll-Position 1 und 2

Kreativität
Modellage als Körperbildtest, stehender Fuß

a) Bewegungsimprovisation, integriert in den Unterricht, b.) Zu zweit, Thema wird gestellt, ohne Anweisung experimentieren, der Gruppe zeigen.

Schwerpunkte

- Vertrauen – sich loslassen
- Haut als Schutz und Grenze (Berührung), Vertrauen zum Boden
- (Schwerkraft), zu sich selbst (Transport) 

Seminarwoche

Einführung der Eutonie
Fragebogen/Testfragen

Eigenstudium
- Handouts studieren
- Unterrichtsprotokolle

Aufbauwochenende
Wiederholung, Vertiefung

Eigenstudium
- Handwerksbuch Teil 1
Eutonie-Prinzipien
- Anatomie des Fußes:
Struktur und Funktion
- Handouts studieren

Theorie
Eutonie-Pädagogik und Didaktik, Transfer: Lehren und lernen

Eutonie-Prinzipien
Wiederholungen, neu: Vibration, Zeichnen

Anatomie
Füße – Beine – Hüftgelenke: Struktur - Funktion

Kontrollposition
Fuß – Knie – Hüftgelenke: Rotation, Kontr.-Pos. 3a, 3b, 4, 5, 6

Aufgaben
Zu zweit eine kurze Anleitungen vorbereiten und durchführen.

Reflexion: Wirkung und Einsatz der E.-Prinzipien. Methodik – Didaktik

Kreativität
Bewegungsimprovisationen zu zweit und allein: Eutonie-Prinzipien in der Bewegung sichtbar machen, Modelagen: Eine menschliche Gestalt Schwerpunkt

Knochenbewusstsein (Ich-Bewusstsein), Kontakt (soziales Bewusstsein)

Was bedeutet „Dialog“?

Seminarwoche
Einführung neuer Themen
Fragebogen/Testfragen

Eigenstudium

- Anatomie: Bein-Becken
- Handouts studieren
- Handwerksbuch Teil 1

Aufbauwochenende: Wiederholung, Vertiefung

Eigenstudium

- „Mein Wissensstand, meine Fragen.“ + - 3000 Zeichen, einsenden bis 14 Tage vor Modul 3

- Literaturstudium

 

Theorie
Berufskunde, Eutonie als somatopsychische Methode, berufliches Selbstverständnis: Ethik, Salutogenese, Präventologie

Eutonie-Prinzipien
Wiederholungen, neu: Intention, Zeichnen mit Verlängerung

Anatomie
Schultergürtel – Arme – Hände

Kontrollposition
Rotation Schulter- Arm, Kontroll-Position X*

Aufgaben
Allein eine kurze pädagogische Anleitungen vorbereiten und durchführen.
Reflexion und Feedback, externe Gruppen unterrichten mit Protokoll

Kreativität
Modellieren: ein Gefäß – Raum,
Stimme, Sprache, Kontakt: Kurzer Satz, variable Betonung und Stimmstärke
Bewegungsimprovisationen allein: Eutonie-Prinzipien sichtbar machen

Schwerpunkt
Feedback geben und annehmen – im Dialog sein: tonischer Dialog
* X Kandelaber: RL, O.-Arme 45°, U.-Arme senkrecht: cranial-caudal),

Seminarwoche
Einführung neuer Themen
Fragebogen/Testfragen

Eigenstudium
- Stundenprotokoll vom
Unterricht erstellen
- Externe Gruppen bilden
- Berufsbild: Salutogenese

Aufbauwochenende
Wiederholung, Vertiefung

Eigenstudium
- Methodik- Didaktik
- Unterricht für 1 Einheit
vorbereiten, Protokoll
- Anatomie: Schultergürtel
- Literaturstudium
- Ideen sammeln für die
Abschlussarbeit

Theorie
Vertiefung: Eutonie-Pädagogik, verbaler und tonischer Transfer

Eutonie-Prinzipien
Schwerkraft - Schwingen, Aufbau und Kombination der Prinzipien,

Anatomie
Wirbelsäule, Brustkorb, Atmung

Kontrollpositionen
Vorbereitung von WS/Rippen zur Beugung und zur Torsion, K.-Pos. 10, 11

Kreativität
Sequenz der K.-Pos in kleinen Gruppen, Sprache: Ein kurzer Satz.

Aufgabe
Bewegungsimprovisation, integriert in den Unterricht. Zu zweit: Zu einem gegebenen Thema ohne Anleitung experimentieren und der Gruppe zeigen.

Schwerpunkte
Unterrichtssequenzen entwickeln, für welche Zielgruppe?

Seminarwoche
Einführung neuer Themen
Fragebogen/Testfragen

Eigenstudium
- Unterrichten mit Protokoll externe Gruppe, Reflektion

- Handouts studieren

Aufbauwochenende
- Wiederholungen

Eigenstudium
- Anatomie: Brustkorb
- Fragenkatalog beantworten
- Vorbereitung der Abschlussarbeit, s. Modul 6

Theorie
Tonusregulierung, Nervensystem, Texte s. Literaturverzeichnis

Eutonie-Prinzipien
Schwingen: allein, zu zweit, zu dritt. Aktivität – Passivität: allein, zu zweit, Wirkweisen der Prinzipien, Tonusregulierung

Anatomie
Wirbelsäule – Kopf, gesamter Transportweg

Kontrollposition
WS beugen: dorsal dehnen, ventral lösen, K.-Pos. 8a, 8b,
Kombination der Kontrollposition: In kleinen Gruppen vorbereiten

Aufgaben
Körperbildtest: Eine Gestalt modellieren, Spiel mit Zuordnung der Modelagen.
Anleitung (30 Minuten) mit Angabe der Zielgruppe, Reflexion, Feedback.
Test erstellen: „Was ist Eutonie?“ für verschiedene Zielgruppen.

Kreativität
Stimme und Sprache, Text zur Gruppe und zu Einzelnen sprechen.
Von der Improvisation zur Studie: Allein und in kleinen Gruppen.
Eutonie-Prinzipien in der Bewegung sichtbar machen. Modelagen, Reflektion

Schwerpunkt
Knochenbewusstsein (Ich-Bewusstsein), Kontakt (soziales Bewusstsein)
Tonusadaption: Was bedeutet „Dialog“?

Seminarwoche
Einführung neuer Themen
Fragebogen/Testfragen

Eigenstudium
- Abschlussarbeit
- Handouts studieren

Aufbauwochenende
Offene Fragen klären

Eigenstudium
- Externe Gruppe anleiten mit Protokollführung/Reflektion
- Schriftliche Abschlussarbeit 3 Wochen vor Modul 6
- Kontrollpositionen und ihre Funktionen (Kolloquium)
- Eutonie für Zielgruppen:
Kurze Einführung in die Methode (s. Modul 6)
- Literaturstudium

Theorie und Praxis
Einführung in Transfer Eutonie-Pädagogik – Eutonie-Therapie:
Beispiele in der Praxis und theoretische Reflektionen

Prüfungen:
- Bewegungsgestaltung: Allein und in kleinen Gruppen
- Referat: Eutonie für Zielgruppen (s. Modul 5: Aufgabe Text erstellen)
- Austausch: Zielgruppen-Orientierung
- Kolloquium: Funktioneller Anatomie an Beispielen der Kontrollpositionen
- Lehrprobe: Selbstreflexion und Feedback.

WE 6: Zertifikat: Eutonie-Pädagogik
Gespräch mit der Prüfungsleitung für jeweils zwei TeilnehmerInnen:
- Schriftliche Arbeit: Eutonie-Unterricht in externen Gruppen mit Planung, Durchführung und Reflexion
- Lehrproben und Bewegungsgestaltung

Abschluss: Feedback, Austausch und Ausblick.

Zertifikatüberreichung

Seminarwoche
Austausch zu eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen, Lehrproben in externen Gruppe

Eigenstudium
- Prüfungsvorbereitungen
s. Modul 6

Abschluss – Zertifikat
- Vorbereitung für Austausch und Feedback